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Unsere Geschichte – Schritt für Schritt zur nachhaltigen Wärmeversorgung

Die Marktgemeinde Kaufering setzt seit Jahrzehnten auf eine zukunftsfähige, klimafreundliche Wärmeversorgung. Die wichtigsten Meilensteine findest du hier übersichtlich zusammengefasst.

Die Entwicklung des Fernwärmenetzes in Kaufering

1990er‑Jahre – Start mit Nahwärmeinseln

Bereits in den 90er‑Jahren errichtete die Gemeinde mehrere Nahwärmeinseln, um Schulen, Verwaltungsgebäude und weitere kommunale Einrichtungen zuverlässig mit Wärme zu versorgen.

Die Entwicklung des Fernwärmenetzes in Kaufering

Bereits in den 90er‑Jahren errichtete die Gemeinde mehrere Nahwärmeinseln, 

um Schulen, Verwaltungsgebäude und weitere kommunale Einrichtungen zuverlässig mit Wärme zu versorgen.

Mit dem Bau des neuen Biomasse‑Heizkraftwerks wurde ein großer Schritt in Richtung Klimaschutz gemacht:

  • 6 MW thermische Leistung
  • 890 kW elektrische Leistung (ORC‑Technologie)
  • Nutzung naturbelassener Holzhackschnitzel
  • Einspeisung von Ökostrom ins öffentliche Netz

Bau der ersten PV‑Freiflächenanlage „Höschläcker“ mit einer Leistung von 3.174,49 kWp. 

Die Anlage am Schwiftinger Weg ging am 28. Juni 2010 in Betrieb und markierte den Start des kommunalen Solarstromausbaus.

Die Anlage „Mahdau“ erweitert die kommunale Solarstromerzeugung um 3.512,26 kWp erheblich

und setzt den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien in Kaufering fort.

Die zuvor getrennten Inselnetze wurden über eine Fernwärmeschiene verbunden. 

Damit entstand das heutige Fernwärmenetz, das auch den Industriekunden HILTI einbindet.

Bau eines Blockheizkraftwerks - Ein weiterer großer Schritt in Richtung Klimaschutz

  • 1.189 MW thermische Leistung
  • 1.200 kW elektrische Leistung 
  • Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz

Im Bewertungszeitraum des Energie‑ und Klimaschutzberichts wurden weitere Gebäude angeschlossen und die Versorgung optimiert. 

Heute werden 76 % der kommunalen Gebäude über Fernwärme beheizt.

Das neue Leitbild der Gemeinde verankert die Fernwärme als zentralen Baustein der lokalen Energiewende.

Aufgrund steigender Energiepreise und wachsendem Interesse stößt das Netz an seine Kapazitätsgrenzen.

Eine Machbarkeitsstudie soll klären, wie ein Ausbau wirtschaftlich möglich ist.